Pferdegerechte Gymnastizierung


Ein langer Pferderücken war ursprünglich nicht dazu vorgesehen, einen Reiter zu tragen.
Deshalb muss die Wirbelsäule entlastet bzw. unterstützt werden.

 

Pferdegerechte Gymnastizierung bedeutet

  • ein Herantreten des inneren Hinterbeines zum Tragen
  • eine gedehnte äußere Muskulatur
  • ein Aufwölben der Wirbelsäule bei abgekipptem Becken


Schritt für Schritt bringen wir unserem Pferd bei, seinen Körper zu formen. Sowohl die Gesunderhaltung des Pferdes als auch die Qualität der Bewegung hängt von der Formgebung der Wirbelsäule ab. Dieses kann nur auf Grundlage von Losgelassenheit geschehen. Wie immer lernen wir erst am Boden und dann vom Rücken des Pferdes aus.

Alle Lektionen, die wir dem Pferd beibringen, wie z.B. Volten, Übergänge, Lektionen auf zwei Hufschlägen... sind kein Selbstzweck, sondern die Mittel, um ein geschmeidiges, bewegliches und gehorsames Pferd zu haben, das gelassen und vertrauensvoll auf die Hilfen des Reiters eingeht.