Das Konzept

Wir schauen, was das Fohlen mit seiner Mutterstute tut. Es folgt ihr, weicht ihr nicht von der Seite und wenn es sich einmal weiter entfernt kommt es wieder zurück. Super, das wollen wir auch und am besten geht es wenn wir dieses prägende Verhalten unserem jungen Pferd gar nicht erst abgewöhnen.

 

Außerdem interessiert uns, was das Fohlen mit seinen gleichaltrigen Artgenossen tut. Sie laufen zusammen, knien nieder, entdecken neugierig die Umgebung legen sich gemeinsam zum Ruhen hin.

 

Diese natürlichen Bewegungen fragen wir auch von unserem Pferd ab. Das ist Gymnastik für Körper und Geist.

 

Das Reiten kommt in der Natur nicht vor. Deshalb bilden wir das Pferd systematisch nach den Prinzipien der akademischen Reitkunst aus. Dabei stehen uns Boden – und Longenarbeit, Arbeit an der Hand, und das gymnastizierende Reiten zur Verfügung. Das vorwärts abwärts suchende Pferd lernt, die Hinterhand aktiv einzusetzen und schwungvoll mit Rückentätigkeit den Reiter zu tragen. Es gilt die Tragkraft zu entwickeln und die Schubkraft zu beherrschen.

 

Das Reiten in Versammlung ohne Zügel ist unser Spezialgebiet und unsere Königsdisziplin. Wenn der Geist von Pferd und Mensch miteinander verbunden sind, dann können die Körper miteinander verschmelzen.